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Mit dem Hausboot auf den Randmeeren durch Flevoland
Eine neue Provinz, eine junge Hauptstadt und ein alter Ostindienfahrer
 
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ie erst 1986 gegründete Provinz Flevoland zählt in den Niederlanden zu den bekanntesten Revieren für Bootscharter und Wassertourismus.  Die Erkundung der Randmeere mit dem Hausboot wird immer beliebter. Freuen Sie sich auf eine gemütliche Fahrt auf eher offenen Wasserflächen durch ein herrliches Naturschutzgebiet mit netten Häfen, die zum Verweilen einladen.

Nehmen Sie Ihr Hausboot in Lelystad in Empfang. Die Hauptstadt von Flevoland ist 1965 auf dem Reißbrett entstanden und durchaus sehenswert.  Besonders auffällig ist die wohl bekannteste Attraktion der Stadt: die BATAVIA, ein Replik eines Ostindienfahrers, der 1628 in Amsterdam vom Stapel lief. Das Original sank auf der Fahrt nach Java mit 232 Menschen an Bord.  Empfehlenswert ist außerdem der Besuch des Poldermuseums „Nieuw Land“ und des „Instituut voor Scheepsarcheeologie“ mit Schiffsausgrabungen aus der Zuiderzee.Batavia

Mit dem Hausboot auf dem Weg zu hübschen (Wasser)Ecken

Steuern Sie Ihr Hausboot von Lelystad in nördliche Richtung bis zur Ketelbrug – eine hohe Brücke und gleichzeitig das Tor zu den Randmeeren. Rund 6 Seemeilen weiter liegt am südlichen Ufer Ketelhaven – ein kleiner, einsamer Hafen. Von hier aus gibt es entlang der Mole und am Deich vorbei einen „Schleichweg“ zum Vossemeer.  Zusammen mit dem Drontermeer zählt das Vossemeer mit den pappelgesäumten Ufern und den schier endlos erscheinenden Schilffeldern zu den schönsten Randmeeren. Im Drontermeer gibt es viele idyllische Liegeplätze, besonders empfehlenswert ist eine Rast am Inselchen Eek.

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Elburg und Harderwijk: Historische Städtchen an den Randmeeren

Von Eek steuern Sie mit dem Hausboot das wohl schönste Städtchen der Randmeere an: Elburg, ein altes Festungsstädtchen mit einer schönen Stadtgracht, die von Lindenalleen gesäumt wird. Bummeln Sie über die kunstvoll gepflasterten Gassen, verweilen Sie im alten Hafen und betrachten Sie die schönen Giebelhäuser. Elburg muss man einfach ins Herz schließen.

Das Drontermeer geht nach Elburg ins Veluwemeer über. Sehr schön sind die bewaldeten Inseln, die entweder einen kleinen Hafen oder einen Steg zum Festmachen für Ihr Hausboot  bieten. Harderwijk ist die größte Stadt im Revier. Zu Zuiderzee-Zeiten war Harderwijk eine bedeutende Hafenstadt. Geblieben sind aus der damaligen Blütezeit schöne Ecken am alten Hafen. Lassen Sie die Atmosphäre des Ortes auf sich wirken und gönnen Sie sich einen Kaffee in einem der netten Restaurants.

Elburg

Mehr über die niederländischen Botter erfahren

Im weiteren Verlauf der Randmeere folgen viele Häfen, legen Sie Ihr Hausboot an, wenn Sie gerade in der Stimmung dazu sind. Auf keinen Fall versäumen sollten Sie einen Landgang in Spakenburg. Das ehemalige Fischerdorf liegt hinter großen Schilffeldern und einem parkähnlichen Ufer. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts lagen in dem damals wichtigen Hafen bis zu 180 Botter, heute sind es nur noch ein paar im alten Hafen.  Wer mehr über die alten Fischerboote erfahren möchte, besucht das sehr interessante Botter-Museum.

 
Abschluss in Almere

Von Spakenburg unternehmen Sie entweder auf dem Flüsschen Eem mit dem Hausboot einen Abstecher in die Festungsstadt Amersfoort mit gut erhaltenen Befestigungsmauern und schönen Gebäuden oder Sie schippern weiter auf den Randmeeren bis nach Almere. Interessant ist vor allem, Almere Haven, das in den 1970er Jahren buchstäblich aus dem Boden gestampft worden ist. Es gibt ein Labyrinth von Häusern aus traditionellem, braunen Backstein und kreuzungsfreie Autostraßen: eine Stadt, die am Reißbrett entstanden ist.

Mit dem Hausboot erreichen Sie bald die elegant geschwungene Hollandse Brug, an der die Randmeere enden.  Damit geht eine einzigartige Hausboot-Tour zu Ende, aber die schönen Erinnerungen bleiben.

 

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Fakten
 
     Anreise
  • Empfehlenswert ist die Anreise mit dem Auto, Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist meist nur mit mehrfachem Umsteigen möglich.

 

    Führerschein
  • Für das Führen von Booten mit einer Länge von 15 m und mehr sowie für Motorboote ist ein Sportbootführerschein (klein vaarbewijs) erforderlich. Wer ein kleineres oder langsameres Boot fährt, benötigt keinen Schein.
     
  • Der deutsche Sportboot-führerschein Binnen wird in den Niederlanden anerkannt. Ausgenommen sind: Westerschelde, Oosterschelde, Ijsselmeer, Wadenzee, Ems und Dollart.
     
  • Der deutsche Sportbootführerschein See wird auf allen Gewässern anerkannt.

 

    Klima
  • Beste Reisezeit: April bis September
     
  • Aufgrund der fehlenden Höhenzüge kann sich das Seewetter bis ins Landesinnere durchsetzen.
     
  • Wechselhaftes Wetter (selbst innerhalb einer Woche ist alles möglich)
     
  • Schlechtwetterperioden sind auch im Sommer möglich.

 

    Klimatabelle
 
Lufttemp. Sonne Wasser- Regen- Stark-
Min. Max. temp. tage wind
°C °C Std. °C *)
Jan 1 5  2 4 21    
Feb 1 5  2 4 19    
Mär 4 10  4 5 16    
Apr 6 13  6 7 16    
Mai 10 17  8 11 14    
Jun 12 19  7 12 14    
Jul 15 22  5 17 17    
Aug 15 22  6 18 18    
Sep 12 19  5 16 19    
Okt 8 14  3 14 20    
Nov 5 9  2 10 21    
Dez 3 5  1 7 21    
*) Starkwind gibt an, wie hoch die Wahrscheinlichkeit von Starkwindtagen ist

 

    Karten
  • Hydrografische Karte 1810 "Ijsselmeer met Randmeren en Noordzeekanaal
     
  • ANWB-Karte E Randmere en Flevoland
     
  • Wateralmanak (hilfreiches Nachschlagewerk)

 

    Sonstige Informationen
  • Auskünfte gibt das Niederländische Büro für Tourismus in Köln (Telefon 0221-92 57 17 0) oder der Koninklijke Nederlanse Toeristenbond (www.anwb.nl)
     
  • Brücken und Schleusen: Informieren Sie sich vorab über Durchfahrtshöhen und Öffnungszeiten.
     
  • Vielfältiges Charterangebot. Aufgrund der großen Nachfrage in den Sommermonaten ist jedoch empfehlenswert, für die Hauptreisezeit rechtzeitig zu buchen.
     
  • Eine Einweisung in das Boot ist obligatorisch. Überprüfen Sie selbst, ob sich Boot und Ausrüstung in einem einwandfreien Zustand befinden.
     
  • Teilweise sind die Gewässer flach. Entnehmen Sie die Wassertiefen aus den Karten.
     

 

 

 

 
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